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Reifen & Felgen

Reifenwechsel Dortmund: Wann Sommer, wann Winter?

Reifenwechsel in Dortmund: O-bis-O, 7-Grad-Regel, Winterreifenpflicht, Profiltiefe und DOT. Ihre Meisterwerkstatt in Aplerbeck erklärt, worauf es ankommt.

Ingo Freigang, Kfz-Meister Aktualisiert am 11 Min. Lesezeit

Wenn im Ruhrgebiet die ersten kalten Nächte kommen oder im Frühjahr die Sonne über der B1 steht, stellt sich für jeden Autofahrer dieselbe Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel? In Dortmund kommt dazu, dass unser Wetter selten eindeutig ist - nasskalte Wochen im März, Streusalz auf der A44, dann plötzlich 15 Grad. Wir erklären Ihnen als Kfz-Meisterbetrieb in Dortmund-Aplerbeck, welche Regeln wirklich gelten, worauf Sie bei Profil, Alter und Einlagerung achten müssen und warum die Faustregeln nur die halbe Wahrheit sind.

O bis O: die Faustregel, die jeder kennt

“Von O bis O” heißt: von Ostern bis Oktober fahren Sie Sommerreifen, dazwischen Winterreifen. Diese Merkregel ist bequem, weil sie zwei Termine liefert, die man sich merken kann. Sie hat aber zwei Schwächen:

  • Ostern ist beweglich. Der Termin schwankt zwischen dem 22. März und dem 25. April. Ein Osterfest Ende März kann in Dortmund noch mitten im Winter liegen, mit Nachtfrost und Reifglätte auf den Brücken in Hörde und Schüren.
  • Der Oktober ist nicht das Ende. In milden Jahren fahren wir hier bis in den November hinein bei 12 Grad, in anderen Jahren liegt Mitte Oktober der erste Reif.

O bis O ist also ein grober Rahmen - eine Erinnerung, keine Vorschrift. Wer es genauer will, orientiert sich an der Temperatur.

Die 7-Grad-Regel: die bessere Richtschnur

Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern die Gummimischung. Sommerreifen sind auf Härte und Formstabilität bei Wärme ausgelegt. Sinkt die Temperatur, verhärtet die Mischung, der Reifen verzahnt sich schlechter mit der Fahrbahn, der Bremsweg wächst spürbar. Winterreifen haben eine weichere Mischung mit hohem Silica-Anteil und feine Lamellen, die sich in Schnee und Nässe verkrallen.

Die Grenze liegt in der Praxis bei rund 7 Grad Celsius:

  • Dauerhaft unter 7 Grad am Tag: Winterreifen sind im Vorteil, auch auf trockener Straße.
  • Dauerhaft über 7 Grad: Sommerreifen bremsen besser, verschleißen langsamer und sind sparsamer.

Für Dortmund heißt das erfahrungsgemäß: Winterreifen ab Mitte bis Ende Oktober, Rückwechsel eher Mitte April als Ostern. Wichtig ist die morgendliche Temperatur, nicht der Nachmittagswert - wer um 6:30 Uhr auf die A1 Richtung Unna fährt, erlebt andere Bedingungen als jemand, der um 11 Uhr losfährt.

Winterreifenpflicht in Deutschland: situativ, nicht saisonal

Ein hartnäckiger Irrtum: Es gibt in Deutschland keine kalendarische Winterreifenpflicht. Maßgeblich ist § 2 Abs. 3a StVO - die situative Winterreifenpflicht. Sie greift bei winterlichen Straßenverhältnissen:

  • Glatteis
  • Schneeglätte
  • Schneematsch
  • Eisglätte
  • Reifglätte

Herrschen diese Bedingungen, dürfen Sie nur mit wintertauglichen Reifen fahren. Bei 15 Grad im November dürfen Sie legal mit Sommerreifen unterwegs sein - nur nutzt Ihnen das nichts, wenn Sie am nächsten Morgen auf gefrorenem Schneematsch in Berghofen stehen. Und: Der Reifen muss dann schon montiert sein. “Ich wollte nächste Woche wechseln” ist keine Entschuldigung.

Was kostet ein Verstoß?

SituationBußgeldPunkt in Flensburg
Fahren mit ungeeigneter Bereifung bei winterlichen Verhältnissen60 EUR1 Punkt
Zusätzlich Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer80 EUR1 Punkt

Dazu kommt der oft teurere Punkt: Ihre Kaskoversicherung kann bei einem Unfall mit falscher Bereifung wegen grober Fahrlässigkeit kürzen, und bei der Haftpflicht droht eine Mithaftung.

Alpine-Symbol Pflicht: M+S ist ausgelaufen

Das ist die wichtigste Änderung der letzten Jahre und noch immer nicht bei jedem angekommen: Seit dem 1. Oktober 2024 gilt bei winterlichen Straßenverhältnissen ausschließlich das Alpine-Symbol.

  • Alpine-Symbol (3PMSF): Schneeflocke in einem stilisierten Berg mit drei Gipfeln. Nur dieses Zeichen erfüllt heute die gesetzliche Anforderung.
  • M+S-Kennung allein: reicht nicht mehr. Die Übergangsfrist für vor Januar 2018 produzierte M+S-Reifen ist am 30. September 2024 abgelaufen.

Prüfen Sie die Reifenflanke. Viele ältere Winterreifen tragen nur “M+S” - und die dürfen bei Schnee und Glätte nicht mehr gefahren werden, egal wie gut das Profil noch aussieht. Ganzjahresreifen sind übrigens nur dann winterrechtlich zulässig, wenn sie das Alpine-Symbol tragen. Wenn Sie unsicher sind: Kommen Sie vorbei, wir schauen bei einem Termin in Aplerbeck kurz auf die Flanke.

Profiltiefe: 1,6 mm sind die Grenze, nicht das Ziel

Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm Restprofil in den Hauptprofilrillen, am ganzen Umfang gemessen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa drei Viertel der Laufflächenbreite einnimmt - für Sommer- wie Winterreifen. Wer darunter liegt, riskiert Bußgeld und Punkt und fällt bei der HU durch. Diese 1,6 mm sind aber ein absolutes Minimum, kein sicherer Wert.

ReifenartGesetzlichUnsere EmpfehlungGrund
Winterreifen1,6 mmmindestens 4 mmVerzahnung in Schnee und Matsch bricht darunter stark ein
Sommerreifen1,6 mmmindestens 3 mmWasserverdrängung, Aquaplaning-Reserve bei Starkregen

So messen Sie selbst: Stecken Sie eine 1-Euro-Münze in die Profilrille. Verschwindet der goldene Rand vollständig, haben Sie noch rund 3 mm. Für Sommerreifen ist das die Untergrenze, für Winterreifen bereits zu wenig. Messen Sie an mehreren Stellen und auf Innen- und Außenschulter - einseitiger Abrieb deutet auf eine Fehlstellung der Achsgeometrie hin.

Achten Sie zusätzlich auf die TWI-Marker (Tread Wear Indicator): kleine Stege in den Hauptrillen auf Höhe von 1,6 mm, markiert durch ein kleines Dreieck auf der Flanke.

Reifenalter: die DOT-Nummer lesen

Gummi altert, auch im Keller. Weichmacher entweichen, die Mischung verhärtet, feine Risse entstehen. Ein zehn Jahre alter Winterreifen mit 6 mm Profil kann schlechter bremsen als ein dreijähriger mit 4 mm.

Die DOT-Nummer steht auf der Reifenflanke, die letzten vier Ziffern sind entscheidend:

  • DOT … 3624 bedeutet: Kalenderwoche 36 des Jahres 2024.
  • Steht die vierstellige Zahl nur auf einer Seite: Das ist normal, drehen Sie das Rad einmal durch oder schauen Sie auf der Innenseite nach.

Richtwerte aus der Praxis:

ReifenalterBewertung
bis 6 Jahreunkritisch, Profil und Zustand entscheiden
6 bis 8 Jahrejährlich fachlich prüfen lassen, besonders bei Winterreifen
ab 8 JahreWinterreifen ersetzen, auch bei gutem Profil
ab 10 JahreAustausch, unabhängig vom Restprofil

Bei Youngtimern und Klassikern ist das Reifenalter oft das größere Thema als das Profil - viele Fahrzeuge stehen mehr, als sie fahren. Wir schauen bei der Betreuung von Youngtimern immer zuerst auf DOT und Flankenrisse.

Einlagerung: warum der Keller nicht der beste Ort ist

Wer die Räder selbst einlagert, sollte ein paar Regeln beachten:

  1. Vor der Einlagerung reinigen - Streusalz und Bremsstaub greifen Felge und Gummi an. Nach einem Ruhrgebiet-Winter ist das kein optionaler Schritt.
  2. Position markieren (VL, VR, HL, HR), damit beim nächsten Wechsel korrekt umgesetzt werden kann.
  3. Kühl, trocken, dunkel lagern. Kein UV-Licht, keine Ozonquellen wie laufende Elektromotoren, keine Lösungsmittel oder Kraftstoffe in der Nähe.
  4. Kompletträder liegend stapeln oder hängen. Reifen ohne Felge stehend lagern und gelegentlich drehen.
  5. Luftdruck erhöhen: rund 0,5 bar über dem Fahrdruck, damit die Reifen nicht in sich zusammensacken.

Ehrlich gesagt: Die wenigsten haben dafür einen geeigneten Platz. Ein feuchter Kellerabgang, die Garage neben dem Rasenmäher oder der Balkon in der Sonne sind alle keine gute Lösung - vom Schleppen der acht Räder durchs Treppenhaus ganz abgesehen. Wir bieten die Räder-Einlagerung auf Anfrage an. Beim nächsten Wechsel stehen Ihre Räder gereinigt, geprüft und bereit - Sie kommen mit leerem Kofferraum.

Was beim Reifenwechsel Dortmund fachlich dazugehört

Ein Räderwechsel ist mehr als vier Schrauben lösen. Bei uns gehört zu jedem Termin dazu:

  • Sichtprüfung der abmontierten Räder: Profil an mehreren Stellen, DOT, Flankenrisse, Beulen, Fremdkörper, Unwuchtspuren.
  • Prüfung der Bremsen im ausgebauten Zustand - Beläge und Scheiben sind bei abmontiertem Rad frei einsehbar. Das ist der beste Moment für einen ehrlichen Blick auf den Bremsenzustand.
  • Radnabe reinigen und Nabensitz entrosten: Korrosion zwischen Nabe und Felge ist im Ruhrgebiet nach Streusalzwintern die Regel und eine häufige Ursache für Vibrationen im Lenkrad.
  • Luftdruck einstellen nach Herstellervorgabe inklusive Ersatzrad, wenn vorhanden.
  • RDKS prüfen und anlernen (dazu gleich mehr).
  • Anziehen mit Drehmomentschlüssel nach Herstellervorgabe - nie mit dem Schlagschrauber “nach Gefühl”.

Wir arbeiten dabei mit originalen Ersatzteilen führender Markenhersteller in Erstausrüster-Qualität und montieren auch hochwertige Felgen wie BBS, OZ oder Borbet - inklusive Felgenaufbereitung, wenn Bordstein oder Streusalz ihre Spuren hinterlassen haben. Alles zum Thema finden Sie unter Reifen- und Felgenservice.

RDKS: das Reifendruckkontrollsystem richtig anlernen

Seit dem 1. November 2014 ist ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS/TPMS) für alle erstmals zugelassenen PKW Pflicht. Zwei Systeme sind im Einsatz:

  • Indirektes RDKS: nutzt die ABS-Sensoren und erkennt Druckverlust über die unterschiedliche Abrollumfänge. Nach jedem Wechsel und nach jeder Druckkorrektur muss das System neu initialisiert werden - meist über einen Menüpunkt im Bordcomputer.
  • Direktes RDKS: Sensoren im Rad messen den Druck direkt. Diese Sensoren müssen beim Radwechsel angelernt werden. Die Batterien halten typischerweise 5 bis 10 Jahre und sind fest verbaut - ist die Batterie leer, wird der komplette Sensor ersetzt.

Ein leuchtendes RDKS-Warnsymbol ist ein HU-Mangel - bei der Hauptuntersuchung an unserer GTÜ-Prüfstelle fällt das sofort auf. Wenn nach einem Selbstwechsel die Kontrollleuchte an bleibt, ist das fast immer eine Frage von zehn Minuten Anlernvorgang mit dem richtigen Gerät.

Nach 50 bis 100 km: Radschrauben nachziehen

Der wichtigste Schritt passiert nach dem Werkstattbesuch. Rad, Nabe und Schrauben setzen sich in den ersten Kilometern - Lack, Rostreste und Fertigungstoleranzen geben minimal nach. Deshalb gilt:

  1. Nach dem Wechsel die ersten Kilometer ruhig fahren und auf Geräusche und Lenkradvibrationen achten.
  2. Nach 50 bis 100 km die Radschrauben mit dem Drehmomentschlüssel nachziehen lassen.
  3. Auf keinen Fall “nachziehen” durch weiteres Anknallen mit dem Kreuzschlüssel - Überdrehmoment längt die Schrauben und kann Gewinde und Radbolzen dauerhaft schädigen.

Das Nachziehen dauert bei uns wenige Minuten. Fahren Sie danach einmal zum Betrieb in Aplerbeck vorbei, das ist gut investierte Zeit - ein lockeres Rad ist eines der wenigen Probleme am Auto, das ohne Vorwarnung eskaliert.

Und die Zweiräder?

Auch beim Motorrad gilt: Kalte Gummimischung heißt wenig Grip - und ein Zweirad verzeiht das noch weniger als ein Auto. Der erste Ausritt im Frühling ist der gefährlichste, wenn die Reifen alt und der Druck falsch sind. Wir prüfen und montieren Reifen für BMW Motorrad, Vespa und Roller aller Marken in der Zweiradtechnik. Für den ersten Saisontermin: 0176 - 15 06 05 05.

RDKS: was beim Räderwechsel dazugehört

Bei Fahrzeugen mit Erstzulassung ab November 2014 ist ein Reifendruckkontrollsystem Pflicht. Beim aktiven System sitzt in jedem Rad ein Sensor mit eigener ID - und die muss dem Steuergerät nach dem Wechsel bekannt sein. Manche Fahrzeuge lernen selbstständig, andere brauchen die Prozedur mit dem Diagnosegerät, wieder andere speichern zwei Radsätze und werden nur umgeschaltet.

Wir machen das beim Räderwechsel mit, warten dabei die Ventile und ziehen die Sensormutter mit dem Drehmomentschlüssel an - zu fest angezogene Ventile sind der häufigste Montageschaden an RDKS-Sensoren überhaupt. Alles dazu in RDKS: Sensoren, Anlernen und Kosten.

Ein zweiter Punkt, den wir beim Räderwechsel ohnehin mit anschauen: das Verschleißbild. Einseitiger Abrieb innen oder außen kommt von der Spur, wellenförmige Muster von müden Dämpfern - siehe Stoßdämpfer defekt.

Termin für den Reifenwechsel in Dortmund-Aplerbeck

Der beste Termin ist der, den Sie machen, bevor alle anderen dieselbe Idee haben. Wenn die erste Frostwarnung im Radio kommt, ist jede Werkstatt im Ruhrgebiet voll - dann warten Sie eine Woche, in der Sie eigentlich schon Winterreifen bräuchten. Gleiches im Frühjahr.

Wir machen es Ihnen so einfach wie möglich:

  • Räderwechsel und Einlagerung auf Anfrage, mit Reinigung, Prüfung und Dokumentation
  • Samstags geöffnet von 09:00 bis 13:00 - saisonal in der Räderwechselzeit, bitte kurz telefonisch abklären
  • 24-Stunden-Annahme über Schlüsselbox und Umschlag, wenn Sie zu unseren Öffnungszeiten arbeiten
  • Ersatzwagen auf Anfrage
  • Nachziehen der Radschrauben nach 50 bis 100 km, kurz vorbeikommen genügt

Preise nennen wir Ihnen vorab. Rufen Sie uns an, wir nennen Ihnen einen fairen Festpreis, bevor irgendetwas geschraubt wird.

AMF Auto Motorrad Freigang, Kfz-Meisterbetrieb, Köln-Berliner-Str. 101, 44287 Dortmund-Aplerbeck. Telefon 0231 - 44 88 77, WhatsApp 0151 5060 5040, oder direkt über unser Kontaktformular. Mo-Fr von 08:00 bis 16:45. Wir betreuen Kunden aus Aplerbeck, Hörde, Schüren, Wickede, Sölde, Berghofen, Brackel sowie aus Unna, Holzwickede und Schwerte - 5,0 Sterne aus 223 Google-Bewertungen sind unser Maßstab, an dem wir uns bei jedem einzelnen Rad messen lassen.

FAQ

Häufige Fragen dazu.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Reifenwechsel in Dortmund?

Als Faustregel gilt O bis O: von Ostern bis Oktober Sommerreifen, den Rest des Jahres Winterreifen. Genauer ist die 7-Grad-Regel: Liegen die Tagestemperaturen dauerhaft unter 7 Grad, gehören Winterreifen ans Auto. Im Ruhrgebiet ist das meist ab Mitte bis Ende Oktober der Fall, der Rückwechsel lohnt oft erst Mitte April.

Gibt es in Deutschland eine generelle Winterreifenpflicht?

Nein, es gilt eine situative Winterreifenpflicht nach StVO §2 Abs. 3a. Winterreifen sind nur bei winterlichen Straßenverhältnissen vorgeschrieben, also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Wer dann mit Sommerreifen fährt, riskiert 60 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg, bei Behinderung anderer 80 Euro und einen Punkt.

Reichen M+S-Reifen im Winter noch aus?

Nein. Seit dem 1. Oktober 2024 sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nur noch Reifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke im Bergpiktogramm) zulässig. Die alte Übergangsregelung für reine M+S-Reifen ist ausgelaufen. Prüfen Sie die Flanke Ihrer Reifen, wenn Sie unsicher sind - wir schauen in der Werkstatt gerne kostenlos nach.

Wie viel Profil müssen Winterreifen haben?

Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 mm in den Hauptprofilrillen, gemessen am ganzen Umfang im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa drei Viertel der Laufflächenbreite einnimmt. Das ist für Winterbedingungen aber deutlich zu wenig. Wir empfehlen mindestens 4 mm bei Winterreifen und mindestens 3 mm bei Sommerreifen, weil Grip, Bremsweg und Aquaplaning-Sicherheit darunter stark nachlassen.

Müssen die Radschrauben nach dem Reifenwechsel nachgezogen werden?

Ja. Wir ziehen alle Radschrauben mit dem vom Hersteller vorgegebenen Drehmoment an. Trotzdem sollten Sie nach 50 bis 100 gefahrenen Kilometern zum Nachziehen vorbeikommen, weil sich Rad und Nabe erst setzen. Das dauert nur wenige Minuten, kommen Sie einfach kurz in Aplerbeck vorbei.